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Export Bibtex: Problem bei Behandlung von Bindestrichen

Fragen zur Bedienung von Citavi 3

Export Bibtex: Problem bei Behandlung von Bindestrichen

Postby ..::Sebastian::.. » 2015-02-22 15:39

Systeminformationen: [ Citavi Version 3.4, -, -, -, TeX-Editor, - ]

Hallo,
ich verwende Citavi zum Exportieren in Bibtex, um dieses dann in mein Latex Dokument einzubringen.
Ich habe jetzt ein Problem mit der Worttrennung gekoppelter Wörter im Latex Literaturverzeichnis. Für gekoppelte Wörter findet Latex als Trennung nur die Position des Kopplungs-Bindestrichs. Wenn das nicht passt, kann es passieren, dass Wörter über den Rand hinaus geschrieben werden (z.B. bei Humboldt-Universität wird nur zwischen Humboldt und Universität getrennt. Andere Trennstellen findet Latex nicht.)

Abhilfe schafft hier ganz allgemein bei Latex das Babel Paket. Bindestriche in gekoppelten Wörtern müssen dann aber als "= (Anführungszeichen + Gleichheitszeichen) dargestellt werden, damit die weiteren Trennungen gefunden werden. (Oder Alternativ als \babelhyphen{hard})

Jetzt zu meiner Frage: Kann ich beim Exportieren aus Citavi festlegen, dass der Bindestrich zu "= wird?
Wenn ich "= direkt schon im Eintrag eintrage (was für mich durchaus akzeptabel wäre) macht Citavi beim Export {\dq}= daraus, ersetzt als die Anführungszeichen durch das entsprechenden Latex Kommando; das ist hier aber nicht gewollt...

Mein aktueller Workaround: Ich schreibe das Kommando jetzt mit \babelhyphen{hard} aus und ersetze in Citavi damit relevante Bindestriche, bei denen es in meinem Literaturverzeichnis kracht. Das scheint erst einmal zu klappen.

Gibt es evtl. bei Citavi 4 dahingehend mehr Einstellungsoptionen?
..::Sebastian::..
 

Re: Export Bibtex: Problem bei Behandlung von Bindestrichen

Postby Sebastian Pabel » 2015-02-23 09:36

Hallo, Sebastian,

Sie könnten einerseits für die Bibliographie den Bindestrich umdefinieren. Das halte ich aber für einen ziemlichen Hack, der wahrscheinlich andere unerwünschte Konsequenzen nach sich zieht.

Da es nur um eine begrenzte Anzahl von Wörtern gehen dürfte, ist es wahrscheinlich am sinnvollsten, die betreffenden Wörter mit \babelhyphenation in eine Liste von Ausnahmen aufzunehmen.

Viele Grüße
Sebastian

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